Einsam stehst du am steilen Berghang. Nur das Vogelzwitschern unterbricht die herrliche Stille. Du läufst los und mit jedem Schritt fühlst du dich leichter und leichter, bis die Zehen den Boden nicht mehr berühren. Lautlos gleitest du durch die Bergwelt, getragen durch die Aufwinde, während der Alltag in weite Ferne rückt.

Paragleiter und Drachen haben es dem Menschen möglich gemacht, endlich „frei wie ein Vogel“ zu fliegen. Keine Motorengeräusche unterbrechen die Geräusche der Natur, kein „Metallkäfig“ schützt vor den eisigen Winden. Unter den Füßen gibt es nichts als bodenlose Leere. Die Geschichte des Gleitfliegens ist lang und steinig und hielt einige Turbulenzen bereit…

Aller Anfang ist schwer

Dabei ist das Konzept nicht neu. Galileo, die Gebrüder Wright, und viele andere forschten an Flug(zeug)Konzepten. Otto Lilienthal entwarf Konstruktionen, mit denen er sich wagemutig von Hügeln hinabstürzte, bis er schließlich 1896 tragisch verunglückte. In Amerika wurden im 20. Jahrhundert die ersten modernen Fluggeräte entwickelt. Francis Rogallo, damals Ingenieur bei der NASA, entwarf zusammenklappbare Flügel für Raumschiffe, damit diese sicher aus dem Weltall zurückkehren konnten. Aus seinen Patenten wurden die ersten Gleitschirme aus den Händen von dem Amerikaner David Barish und dem in den USA lebenden Kanadier Domina Jalbert geboren. Beide kannten Rogallos Patente und tüftelten selbst an neuen Konstruktionen. Der Trend schwappte schließlich „über den großen Teich“ nach Europa über. Der Durchbruch im Deutschen Raum gelang den Gleitsportarten in den späten 1960ern und 1975 fand bereits die erste Weltmeisterschaft im Hängegleiten in Kössen in Tirol statt.

Höher, schneller, weiter

Seit den Anfängen hat sich natürlich viel getan. Die heutigen Fluggeräte sind leistungsfähiger und langlebiger und müssen sich immer höheren Ansprüchen stellen. Die Reichweiten sind mittlerweile so groß, dass man mit den Schirmen auch Alpenüberquerungen machen kann. Das hat seinen besonderen Reiz, denn Profisportler und Zanier Rider sind sich einig: Die schönsten Flugspots befinden sich in den Bergen Nord- und Südtirols. Der Alpenhauptkamm und die Dolomiten bieten eine atemberaubende Kulisse und zahlreiche Flug-Hotspots. Gerade deshalb gibt es mittlerweile unzählige Flugschulen, in denen du das Fliegen erlernen kannst.

Stürz dich ins Abenteuer

Die Konzept- und Patentsuche war lang und beschwerlich. Das Fliegen selbst ist wiederum gar nicht schwer. Schaffst du es einmal dich zu überwinden und dich wagemutig den Hang hinunter zu stürzen, geht es leicht von der Hand. Als Belohnung erwarten dich ein Adrenalinkick und die grenzenlose Freiheit, die mit dem Fliegen einhergeht. Wer es probieren will, kann zu Beginn einen Tandemflug buchen und an einem erfahrenen Pilot befestigt durch die Lüfte schweben.

Also, worauf wartest Du? Tausch‘ dein Tandemrad gegen einen Tandemschirm und erkunde die Welt aus der Vogelperspektive!

Fliegen für Anfänger

Wenn man regelmäßig Sport betreibt, ist das Drachenfliegen nicht schwer zu erlernen. Kurse gibt es beispielsweise am Gardasee. Beim Preis der Ausrüstung gibt es enorme Unterschiede. Der entscheidende Faktor ist aber der Zustand. Gerade bei gebrauchter Ausrüstung empfiehlt Thomas, sie gründlich zu überprüfen. Auch nach misslungenen Landungen sollte der Drache gecheckt werden. In einem Punkt hat neuere Ausrüstung dennoch die Nase vorn: der Gleitfähigkeit. Die drei wichtigsten Tipps vom Profi: „Die Vorbereitung ist wichtig. Und vor den Abflug sollte man sich und das Fluggerät immer genau kontrollieren.“

ZANIER – Der ideale Flugbegleiter

ZANIER hat sich als erfolgreicher Partner vieler Flugsportler etabliert. Das Modell Zanier Aviator.GTX wurde gemeinsam mit Zanier Ridern entwickelt, um den hohen Ansprüchen beim Fliegen Stand zu halten. Der beheizbare Handschuh besticht durch sein leichtes Gewicht und seiner Wind- und Wasserdichte. Mit dem Aviator.GTX müssen sich Piloten auch im Winter keine Sorgen um Erfrierungen an den Fingern machen.