Für Thomas Prugger hat sich der Traum vom Fliegen schon sehr früh erfüllt. Vor über 30 Jahren gleitet er zum ersten Mal mit einem Drachen durch die Lüfte. Und auch heute sieht er die Welt immer noch von oben.

Früh übt sich

Die Faszination vom Flugsport packte ihn schon sehr früh. Mit 14 Jahren beobachteten Thomas und ein Freund auf einer Bergtour einen Drachenflieger. Von da an stand fest: das mussten sie probieren! Schon ein Jahr später, 1986, gleitet er zum ersten Mal frei wie ein Vogel durch die Südtiroler Bergwelt. Die ist bis heute sein liebster Ort zum Fliegen.

(Sportlicher) Überflieger

Die sportliche Karriere führte ihn zunächst zum Snowboarden. Nach Olympia-Silber und einer WM Goldmedaille beendete er 2000 seine aktive Sportlerkarriere. Von da an ist das Fliegen sein Sport. Der Genuss steht jedoch im Vordergrund. „Fliegen ist wie Wellenreiten. Jeder Flug ist anders und es kommen immer wieder wunderschöne Flüge raus, die ich mit meinen Freunden teilen kann.“ Das Wettkampfleben hat er trotzdem nicht hinter sich lassen können. Nach einer kurzen Wettkampfpause möchte er auch heuer wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Dabei fliegt er mit dem Flexi-Drachen und bestreitet Streckenflug Wettkämpfe.

Vom Winde verweht

Natürlich hat das Drachenfliegen auch seine Tücken, das durfte Thomas am eigenen Leib erfahren. Bei einem Flug kam er in Abwinde und musste gegen den Wind kämpfen. „Das ist dann nicht so schön, wenn man aus einem Tal mit hohen Bäumen fast nicht mehr raus kommt. Aber es ist zum Glück alles gut ausgegangen.“ Deshalb sind auch die Vorbereitung und das Checken der Ausrüstung sehr wichtig. Vor jedem Flug geht er Laufen, um sich körperlich und mental darauf vorzubereiten. Die Wetterkarten werden genau studiert und die Flugroute mit den Wendepunkten genau kalkuliert. Der Aufwand lohnt sich für Thomas spätestens dann, wenn er inmitten der imposanten Bergwelt durch den Auftrieb unter den Wolken entlang gleitet und die Erde weit unter seinen Füßen vorbeizieht.

Fliegen ist wie Wellenreiten. Jeder Flug ist anders.

Fliegen für Anfänger

Wenn man regelmäßig Sport betreibt, ist das Drachenfliegen nicht schwer zu erlernen. Kurse gibt es beispielsweise am Gardasee. Beim Preis der Ausrüstung gibt es enorme Unterschiede. Der entscheidende Faktor ist aber der Zustand. Gerade bei gebrauchter Ausrüstung empfiehlt Thomas, sie gründlich zu überprüfen. Auch nach misslungenen Landungen sollte der Drache gecheckt werden. In einem Punkt hat neuere Ausrüstung dennoch die Nase vorn: der Gleitfähigkeit. Die drei wichtigsten Tipps vom Profi: „Die Vorbereitung ist wichtig. Und vor den Abflug sollte man sich und das Fluggerät immer genau kontrollieren.“

ZANIER  Venediger.ZB: der ideale Begleiter zum Drachenfliegen

Wir haben Thomas Prugger mit dem Venediger.ZB ausgestattet. Er ist sein treuester Begleiter auf seinen Flügen. Durch die Gummirillen an der Handinnenfläche hat er mehr Gripp an der Alu- und Carbon-Halterung des Fluggeräts. Ein Abrutschen während des Steuerns ist mit dem Venediger.ZB somit Geschichte. Zusätzlich ist er zwischen Zeigefinger und Daumen verstärkt, damit das Flaschenzugseil mit der nötigen Kraft verletzungsfrei gezogen werden kann. Durch die Fütterung aus Merinowolle ist der Handschuh gleichzeitig leicht und hält auch über längere Strecken die Hände warm. Die ZA BLOCKER Membran macht den Handschuh zusätzlich winddicht.